Terrasse bauen – Welche Vorbereitungen sind zu treffen?

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Eine Terrasse sollte grundsätzlich nur von erfahrenen Handwerkern selbst gebaut werden. Beim Terrasse bauen sind einige handwerkliche Vorkenntnisse notwendig und es sollte beim Eigenbau sehr viel Zeit mitgebracht werden. Zur Vorbereitung des Untergrundes sollte der Boden mit Schotter verfüllt werden. Auch grober Sand eignet sich dafür. Anschließend kann die Unterkonstruktionen mithilfe von Betonplatten oder Pflastersteinen aufgebaut werden. Dieses Vorgehen ist notwendig, damit das Holz keinen direkten Bodenkontakt hat. Die Bodenfeuchte würde dem Holz ansonsten schnell schaden.

Neue Terrasse bauen – Raum im Freien schaffen

Die Terrasse ist ein Übergang zwischen Haus und Garten, dieser Gedanke sollte in die Gestaltungsideen einfließen. Die optische Abtrennung zum Garten muss diesen keineswegs vor den Blicken verbergen. Gut geeignet sind allemal Pflanzengefäße oder Bänke ohne Lehne, die am Rand der Terrasse stehen. Statt eines massiven Sichtschutzes gegenüber dem Nachbarhaus sind durchbrochene Holzgitter in Kombination mit rankenden Pflanzen eine bessere Lösung. Je nach Größe der Terrasse bietet sich auch ein Brunnen als Gestaltungselement an. Ein Grill ist auf einer Terrasse nicht immer gut platziert. Dieser macht dort nur Sinn, wenn der Wind den Rauch üblicherweise in Richtung Garten weht. Wer diese Tipps berücksichtigt, wird sich im Sommer gerne im „Naturwohnzimmer“ aufhalten, entspannen und den Platz genießen.

Generell ist es wichtig, dass Sie sich im Voraus überlegen welche Elemente Sie verwenden möchten, um dann, wenn Sie die Terrasse bauen lassen, auch wirklich ein stimmiges Gesamtkonzept zu erhalten.

Terrasse bauen – Abgrenzung und Vermessung

Mithilfe eines Lotes kann die Lage des Rahmenholzes beim Terrassenbau bestimmt werden. Hierbei gilt es zu beachten, dass die Steine sich alle auf selber Höhe befinden und jeweils im gleichen Abstand in einer Linie liegen. Das Rahmenholz sollte deswegen immer mit einer Wasserwaage verlegt werden und sollte nicht wackeln. Ist dies trotzdem der Fall können höher liegende Steine durch Rütteln tiefer im Kiesbett versenkt werden. Liegen alle Rahmenhölzer kann damit begonnen werden, die Terrassendielen zu verlegen. Auch beim Bau einer Terrasse aus Kunststoffdielen ist dieses Vorgehen sinnvoll, um eine schöne Optik zu erreichen. Wer sich zwar eine Terrasse wünscht, den Bau einer Unterkonstruktion jedoch scheut, der kann auch mit anderen Materialien arbeiten. Sinnvoll ist es jedoch in jedem Fall, die Platten auf einem Kiesbett zu verlegen. Das verhindert, dass die einzelnen Elemente sich verschieben, was durch Regen und Frost ansonsten immer der Fall wäre.

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Den passenden Bodenbelag beim Terrassenbau auswählen

Der Boden muss, egal ob bei einer Stein- oder Holzterrasse, immer ein Gefälle von mindestens zwei Prozent aufweisen. So fließt das Wasser vom Haus weg in Richtung Garten. Wenn Sie eine Terrasse bauen lassen sollter der Belag hart und eben sein, da sonst der Tisch und die Stühle nicht sicher stehen. Damit die Terrasse bei Nässe nicht rutschig wird, sollte die Oberfläche rau oder strukturiert sein. Viele lassen frostfeste Terracotta-Fliesen oder Platten aus Bankirai verlegen. Ebenso sind spezielle Kunststofffliesen und Kunstrasen ausgezeichnet geeignet, um den Boden praktisch und ansprechend zu gestalten. Wichtig ist vor allem, dass die Terrasse zum Charakter des Hauses passt.

Fliesen, Holz oder Betonplatten als Material

Auch auf einer Rasenfläche kann auf diese Art schnell ein trockener Sitzplatz entstehen. Einfach und günstig ist es, dabei Betonplatten zu verarbeiten. Für alle, die nicht auf die warme Optik von Holz verzichten wollen, gibt es auch Terrassenfliesen aus Holz oder WPC. Diese lassen sich durch Nut und Feder schnell auf einem glatten Untergrund verlegen, ohne dass sie verschraubt werden müssten. Besonders edel und modern wirken beim Terrasse bauen Terrassenfliesen zum Stecken aus Granit oder auch in Marmoroptik. Hier stehen diverse Materialien zur Verfügung.

 

Bestimmung der Terrassenart

Wenn Sie eine Terrasse bauen oder bauen lassen möchten ist es entscheident sicht zu überlgegen welche Art von Terrasse am Besten zu Ihrem verfügbaren Platz sowie den Gegebenheiten des Hauses passen.

Erhöhte Terrasse bauen lassen

Wer eine erhöhte Terrasse bauen lassen möchte, muss im Vorfeld vieles bedenken. Dennoch hat sie gegenüber ebenerdigen Varianten einige Vorteile. Eine erhöhte Terrasse zu bauen, ist eine beliebte Wahl, um das Niveau zum Haus auszugleichen. Liegt beispielsweise der Sockel des Hauses höher als der Garten, gleichen Pfosten diesen Unterschied aus. Aber wer eine sogenannte Hochterrasse plant, muss auf jeden Fall beim zuständigen Bauamt nachfragen.

Terrasse auf Stelzen bauen

Eine erhöhte Terrasse zu bauen ist eine gute Alternative zu Flachterrassen. Ein Vorteil der erhöhten Terrasse ist, dass der Erbauer die Fläche unter dem Hochsitz gleich zur Unterbringung von Rasenmäher und anderen Gartengeräten nutzen kann. In der Regel ist ab einer Höhe von fünfzig Zentimetern eine Baugenehmigung nötig, da es sich um eine freitragende Konstruktion handelt. Ebenso sind nach den Bauvorschriften eine Treppe mit Handlauf und ein Geländer rundum anzubauen.

Um die Kosten zu kalkulieren, kann durch unsere Abfrage unabhängig und schnell Informationen zu Preisen eingeholt werden.  Eine Stelzenterrasse ein aufwendiges Unterfangen von mindestens zwei Wochen, welches generell viele helfende Hände erfordert. Außerdem ist an eine Terrassentür zu denken, falls keine vorhanden ist, was wiederum einen Mehraufwand bedeutet.

Auch diese Änderung beim Terrassen bauen benötigt einen sehr erfahrenen Handwerker, ansonsten muss der Fachmann ran. Dennoch lohnt sich der Aufwand, denn es wird langfristig investiert, da Holzterrassen witterungs- und wetterbeständig sind. Dies bedeutet, dass Sonne, Regen und Schnee keine Schäden hinterlassen, weil das Wasser durch die Fugen ablaufen kann. Zudem ist das Holz durch die Ständerbauweise ideal durchlüftet, was für alle Holzarten unabdingbar ist.